25.10.2020

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

ich hoffe, Sie hatten und ihr hattet angenehme und erholsame Ferien. Sie waren in dieser so anstrengenden und Nerven zehrenden Zeit wohl verdient!

Leider haben sich die Corona-Zahlen besorgniserregend entwickelt, würde man dieselben Maßstäbe wie nach den Osterferien ansetzen, befänden wir uns wieder in einem Lockdown. Doch dies soll nach Möglichkeit vermieden werden. Das Ministerium (siehe unten) hat entschieden, dass nach den Herbstferien an den weiterführenden Schulen immer, also auch im Unterricht, ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist. Alle 20 min sind die Unterrichtsräume zu lüften, außerdem ist in den Pausen immer zu lüften. Diese Regelungen sollen erst einmal bis zu den Weihnachtsferien gelten. Lehrerinnen und Lehrer müssen immer dann einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie den Mindestabstand von 1,5 m nicht einhalten können. Ich empfehle ihn weiterhin immer zu tragen, auch im Lehrerzimmer.

Ich bitte die Eltern darauf zu achten, dass die Schülerinnen und Schüler täglich mindestens zwei Schutzmasken mit in die Schule nehmen. Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig im Sekretariat erscheinen, weil sie ihre Maske entweder schon wieder vergessen haben oder weil sie kaputt ist, können – solange wir noch Reservemasken besitzen – Ersatz im Sekretariat kaufen (Preis 1€ pro Maske) oder müssen umgehend von zuhause eine neue Maske besorgen. Meines Erachtens gehört zum Tragen der Maske auch die Einsicht dazu, dass diese auch außerhalb von Schule immer dann sinnvoll zu tragen ist, wenn ein Abstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. Dies sollten die Schülerinnen und Schüler bedenken, wenn sie den Weg zur oder von der Schule gemeinsam mit Freunden gehen.

In den nächsten Tagen werde ich mit dem Kollegium abstimmen, wie wir den anstehenden Elternsprechtag durchführen können. Dazu werde ich Informationen durch die Klassenleitungen geben und auf der Homepage veröffentlichen.

 

Herzliche Grüße

Frank Bernhard, 25.10.2020


Liebe Mitglieder der Schulgemeinschaft,

 

unser Stundenplan für Oktober gilt nur für eine Woche vor und eine Woche nach den Herbstferien. Wie schon in der Schulpflegschaft und in der Schulkonferenz dargestellt, müssen wir in diesen zwei Wochen massiv improvisieren, weil uns Frau Holthaus verlassen hat und wir dafür erst ab dem 1. November Ausgleich durch Frau Ney (mit den Fächern Deutsch und ev. Religion) bekommen werden. In den Stufen 8 und 9 müssen wir deshalb für diesen überschaubaren Zeitraum den Deutschunterricht in mehreren Klassen auf zwei Wochenstunden kürzen, damit niemand ohne Deutschunterricht dasteht. Ebenso führt der Ausfall einer Sportkraft dazu, dass wir den Sportunterricht in vielen Klassen kürzen müssen, damit alle wenigstens einmal in der Woche Sportunterricht bekommen. Immerhin ist geklärt, dass uns ab sofort Herr Pietruschka (Französisch und Musik) geplant für sechs Jahre im Umfang von etwa neun Zeitstunden pro Woche verstärken wird.

 

 Grundlegender ist aber unsere Umstellung zurück zu Lehrerraumprinzip. Dabei achten wir natürlich auf die größtmögliche Einhaltung von Hygienevorgaben. Die Klassenleitungen erstellen beispielsweise nach vorgegebenem Muster Sitzpläne, die dann auch in den anderen Räumen beibehalten werden. So behalten die Schülerinnen und Schüler im Klassenverband weiterhin feste Sitznachbarn. In allen Räumen stehen zusätzliche Flächendesinfektionsmittel zur Verfügung, mit denen die Lehrkräfte während des Wechsels der Lerngruppen die Tische besprühen.

 

 Wenn es bald zu kalt für dauerhaft geöffnete Fenster wird, werden wir spätestens alle 30 min die Räume stoßlüften. Ich bitte speziell die Eltern darauf zu achten, dass alle immer wenigstens zwei Mund-Nasen-Masken dabeihaben. Stand heute sind Masken Pflicht, sobald der eigene Sitzplatz verlassen wird. Wir sind darüber hinaus sehr dankbar, wenn unsere Schülerinnen und Schüler - sowie die Lehrkräfte auch - weiterhin freiwillig Masken im Unterricht tragen. In Deutschland steigen die Infektionszahlen, es wäre hilfreich, wenn alle insbesondere in den großen Pausen sich noch mehr bemühen würden, die vorgegebenen Abstandsregeln ernsthaft einzuhalten. Wenn man sich immer auf 50 cm nah kommt oder meint, sich zur Begrüßung und Verabschiedung umarmen zu müssen, ist ein effektiver Virenschutz schwer vorstellbar. Die Zeit bis zu den Weihnachtsferien wird sicherlich noch die ein oder andere Herausforderung für uns alle bereithalten, gehen wir es gemeinsam an!

 

 Herzliche Grüße

 Frank Bernhard, 02.10.2020

 

 

 

Erster Info-Brief der Schulleitung im Schuljahr 2020/21

 

07.08.2020

 

 

 

Liebe Mitglieder der Schulgemeinde,
ich begrüße Sie und euch herzlich zum neuen Schuljahr 20/21. Nach Monaten mit Lernen auf Distanz soll es ein Schuljahr werden, das wieder durch Präsenzunterricht gekennzeichnet ist. Gleichwohl bleibt das Schreckgespenst Corona allgegenwärtig und wird unseren Alltag bestimmt noch für eine sehr lange Zeit beeinflussen. Ich bin mir sicher, dass alle beteiligten Seiten sich Normalität zurückwünschen, aber ich befürchte, solange kein Impfstoff auf dem Markt ist, wird unser Alltag durch Vorsichtsmaßnahmen gekennzeichnet bleiben.

 

Neu im Kollegium vorstellen möchte ich zum einen unsere beiden Referendare, Frau Karatas mit den Fächern Englisch und Deutsch und Herrn Akdag mit Mathematik und Physik, zum anderen Frau Schneider, die uns im Rahmen einer Abordnung im laufenden Schuljahr im Fach Deutsch unterstützen wird. Frau Treseler und Frau Gisder hingegen befinden sich im Mutterschutz.

 

 Wir beginnen wieder mit dem 60 min-Takt, unser Schultag hat also wieder fünf Stunden.

 

 

 

1.      Stunde: 8.00 – 9.00 Uhr
2.      Stunde: 9.05 – 10.05 Uhr
3.      Stunde: 10.25 – 11.25 Uhr
4.      Stunde: 11.30 – 12.30 Uhr
5.      Stunde: 12.50 – 13.50 Uhr

 

 

 

Für die neuen Klassen 5 beginnt der Unterricht am Mittwoch um 8.30 Uhr mit einer kurzen Begrüßung durch den Schulleiter auf dem Schulhof, anschließend geht es in die Klassen. Ein Einschulungsgottestdienst findet in diesem Schuljahr nicht statt.  Die 5er haben in dieser Woche zunächst Unterricht bei der Klassenleitung. Inwieweit die Hitze im Laufe der Woche Einfluss auf die Unterrichtszeiten für alle haben wird, bleibt abzuwarten.

 

Wir haben entschieden, im B-Gebäude das bekannte Einbahnstraßensystem zum Schutze aller beizubehalten. Wir verzichten bis auf weiteres auf unser Lehrerraumprinzip, um den Fußgängerverkehr zu reduzieren. In allen Unterrichtsräumen ist außerdem eine regelmäßige Durchlüftung sicherzustellen und die Sitzordnung soll beibehalten und dokumentiert werden. Das Händewaschen ist selbstverständlich weiterhin in allen Klassenräumen möglich. Die ab Klasse 7 einsetzende Differenzierung wird wieder in den Unterricht integriert. Auch hier gelten in den Kursen feste Sitzordnungen. Wahrscheinlich gelingt es uns noch nicht, differenzierte Kurse für Religion und praktische Philosophie einzurichten, wir planen hierfür vorerst klassenweisen Unterricht im Rahmen von Philosophie. Dies reduziert die Anzahl neuer Lerngruppen etwas. Sport- und Schwimmunterricht soll auch wieder stattfinden, der Sportunterricht soll bis zu den Herbstferien möglichst im Freien stattfinden. Im Musikunterricht darf nicht gesungen werden. Am deutlichsten spüren wir die Auswirkungen Coronas aber beim nun vorgeschriebenen Mund-Nase-Schutz auch im Unterricht. Zu diesem Kapitel habe ich noch eine längere Anmerkung im Anhang verfasst, der die gängigsten Fragen beantworten sollte. Gehen wir es gemeinsam an! Das Tragen der Masken ist momentan mehr denn je notwendig, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Auch, wenn uns das allen nicht sonderlich gefällt.

 

 Zum Ende der ersten Schulwoche soll ein neuer Schulhof mit Spielgeräten für die Unterstufe fertig werden. Er ist dann von der Voraula und vom B-Gebäude zu erreichen. Stufe 7 und 8 sowie 9 und 10 teilen sich dann den alten Schulhof. Um eine Durchmischung zu reduzieren, möchten wir unsere Mittelstufe durch eine Trennlinie auf dem Schulhof von den ganz Großen trennen. Natürlich können die 9er und 10er sich immer noch bei Frau Henne anstellen, der Kiosk öffnet auch wieder. Neu ist auch ein Zaun, der es ermöglicht, nachmittags und in den Pausen fremde Besucher des Sportparks von unserer Schule fern zu halten. Speziell an Wochenenden hat dies schon zu einer deutlichen Verbesserung der Situation auf dem Schulhof geführt.

 

 Ich freue mich darauf, dass es am Mittwoch wieder losgeht und bin zuversichtlich, dass wir auch weiterhin kooperativ zusammenarbeiten werden. Auch im Namen des Kollegiums wünsche ich allen Beteiligten ein gutes und erfolgreiches Schuljahr 2020/21.

 

 

 

  Herzliche Grüße

 

 F. Bernhard, 7.8.2020

 

 

 

 

 

Anhang: folgende verbindliche Vorgaben haben wir aus dem Schulministerium erhalten:

 

 

 

Es ist vorgeschrieben, dass Schülerinnen und Schüler der Realschule sowie alle Besucher und sonstige Mitarbeiter mit Betreten des Schulgeländes immer einen Mund-Nasen-Schutz tragen, auch im Unterricht. Ausnahmen sind sehr selten möglich: Beim Essen und Trinken in der Pause, beim Sportunterricht und in Unterrichtsphasen, in denen ein Mundschutz die Kontrolle des Lernerfolges verhindert (Beispiel: Üben der Aussprache des th im Englischunterricht).  Auch Lehrkräfte müssen im Unterricht Masken tragen, sofern sie den gebotenen Mindestabstand von 1,5 m nicht einhalten können.

 

 

 

Ausnahmen der Maskenpflicht sind lediglich aus medizinischen Gründen möglich, d.h., ein Arzt muss schriftlich darlegen, warum das Tragen einer Maske für einen bestimmten Schüler nicht möglich sein soll. Bitte diskutieren Sie nicht mit uns darüber, ob das Tragen der Maske dem Kind zumutbar ist. Diese Vorschrift gilt jetzt nun einmal und ohne ärztliches Attest gibt es keine Chance, die Maskenpflicht zu umgehen. Der Presse war zuletzt zu entnehmen, dass Gesichtsvisiere im Vergleich zu Mund-Nasen-Masken einen schlechteren Schutz bieten, so dass diese nur in Einzelfällen und auf ärztliche Empfehlung zu akzeptieren sind. Wir Schulen haben keinen weiteren Auslegungsspielraum erhalten.

 

 

 

Die Vorgaben regeln auch, dass Eltern bzw. Schülerinnen und Schüler dafür verantwortlich sind, Mund-Nase-Bedeckungen zu beschaffen. Gleichwohl verfügen wir im Sekretariat über einen Notfallersatz, wenn jemand seine Maske einmal vergessen hat. Die Regelungen zum Mund-Nase-Schutz sind übrigens zunächst bis zum 31.08.2020 befristet.

 

 

 

Zum Umgang mit Vorerkrankungen zitiere ich aus den Veröffentlichungen des Ministeriums:

 

 

 

„Schutz von vorerkrankten Schülerinnen und Schülern

 

 

 

Grundsätzlich sind Schülerinnen und Schüler verpflichtet, am Präsenzunterricht teilzunehmen. Es gelten die allgemeinen Bestimmungen zur Schul- und Teilnahmepflicht.
Für Schülerinnen und Schüler mit relevanten Vorerkrankungen finden die
Bestimmungen über Erkrankungen (§ 43 Absatz 2 SchulG) mit folgender Maßgabe
Anwendung: Die Eltern entscheiden, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. Die Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt wird empfohlen. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen dies schriftlich mit. Entsprechende Pflichten gelten für volljährige Schülerinnen und Schüler.

 

 

 

Die Eltern bzw. die betroffenen volljährigen Schülerinnen und Schüler müssen zumeinen darlegen, dass für die Schülerin oder den Schüler wegen einer Vorerkrankungeine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer
Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Bei begründeten Zweifeln kann
die Schule ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein amtsärztliches Gutachten einholen.

 

 

 

Die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen.“

 

 

 

 

 

„Schutz vorerkrankter Angehöriger, die mit Schülerinnen und Schülern in
häuslicher Gemeinschaft leben

 

 

 

Sofern eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Großeltern oder Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine relevante Erkrankung, bei der eine Infektion mit SARS-Cov-2 ein besonders hohes gesundheitliches Risiko darstellt, besteht, sind vorrangig Maßnahmen der Infektionsprävention innerhalb der häuslichen Gemeinschaft zum Schutz dieser Angehörigen zu treffen.

 

 

 

Die Nichtteilnahme von Schülerinnen und Schülern am Präsenzunterricht kann zum Schutz ihrer Angehörigen nur in eng begrenzten Ausnahmefällen und nur
vorübergehend in Betracht kommen. Dies setzt voraus, dass ein ärztliches Attest des betreffenden Angehörigen vorgelegt wird, aus dem sich die Corona-relevante
Vorerkrankung ergibt.“

 

 

 

Damit wird es insbesondere schwierig, den Schulbesuch mit dem Hinweis auf vorerkrankte Verwandte im gemeinsamen Haushalt zu verweigern. Es müsste vom Arzt ab jetzt zusätzlich dargelegt werden, dass momentan eine außergewöhnliche Gefahrensituation für einen vorerkrankten Angehörigen besteht. Nur dann ist ausnahmsweise ein Aussetzen des Schulbesuchs für maximal 6 Wochen möglich. In dieser Zeit sind zuhause Maßnahmen zu ergreifen, die danach den Schulbesuch wieder möglich machen.

 

 

 

Sollte es für Klassen oder einzelne Schülerinnen und Schüler (teilweise) zu Distanzunterricht kommen, sind dessen Inhalte für Klassenarbeiten, zentrale Prüfungen und somit für die Notengebung von Bedeutung. Die Teilnahme am Distanzunterricht und an Prüfungen (Klassenarbeiten in der Schule) ist unabhängig von Vorerkrankungen für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend.