Infos


07.08.2020


Fortsetzung:


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Wir beginnen wieder mit dem 60 min-Takt, unser Schultag hat also wieder fünf Stunden.

 

1.      Stunde: 8.00 – 9.00 Uhr

 2.      Stunde: 9.05 – 10.05 Uhr

 3.      Stunde: 10.25 – 11.25 Uhr

 4.      Stunde: 11.30 – 12.30 Uhr

 5.      Stunde: 12.50 – 13.50 Uhr

 

Für die neuen Klassen 5 beginnt der Unterricht am Mittwoch um 8.30 Uhr mit einer kurzen Begrüßung durch den Schulleiter auf dem Schulhof, anschließend geht es in die Klassen. Ein Einschulungsgottestdienst findet in diesem Schuljahr nicht statt.  Die 5er haben in dieser Woche zunächst Unterricht bei der Klassenleitung. Inwieweit die Hitze im Laufe der Woche Einfluss auf die Unterrichtszeiten für alle haben wird, bleibt abzuwarten.

 

Wir haben entschieden, im B-Gebäude das bekannte Einbahnstraßensystem zum Schutze aller beizubehalten. Wir verzichten bis auf weiteres auf unser Lehrerraumprinzip, um den Fußgängerverkehr zu reduzieren. In allen Unterrichtsräumen ist außerdem eine regelmäßige Durchlüftung sicherzustellen und die Sitzordnung soll beibehalten und dokumentiert werden. Das Händewaschen ist selbstverständlich weiterhin in allen Klassenräumen möglich. Die ab Klasse 7 einsetzende Differenzierung wird wieder in den Unterricht integriert. Auch hier gelten in den Kursen feste Sitzordnungen. Wahrscheinlich gelingt es uns noch nicht, differenzierte Kurse für Religion und praktische Philosophie einzurichten, wir planen hierfür vorerst klassenweisen Unterricht im Rahmen von Philosophie. Dies reduziert die Anzahl neuer Lerngruppen etwas. Sport- und Schwimmunterricht soll auch wieder stattfinden, der Sportunterricht soll bis zu den Herbstferien möglichst im Freien stattfinden. Im Musikunterricht darf nicht gesungen werden. Am deutlichsten spüren wir die Auswirkungen Coronas aber beim nun vorgeschriebenen Mund-Nase-Schutz auch im Unterricht. Zu diesem Kapitel habe ich noch eine längere Anmerkung im Anhang verfasst, der die gängigsten Fragen beantworten sollte. Gehen wir es gemeinsam an! Das Tragen der Masken ist momentan mehr denn je notwendig, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Auch, wenn uns das allen nicht sonderlich gefällt.

 

 Zum Ende der ersten Schulwoche soll ein neuer Schulhof mit Spielgeräten für die Unterstufe fertig werden. Er ist dann von der Voraula und vom B-Gebäude zu erreichen. Stufe 7 und 8 sowie 9 und 10 teilen sich dann den alten Schulhof. Um eine Durchmischung zu reduzieren, möchten wir unsere Mittelstufe durch eine Trennlinie auf dem Schulhof von den ganz Großen trennen. Natürlich können die 9er und 10er sich immer noch bei Frau Henne anstellen, der Kiosk öffnet auch wieder. Neu ist auch ein Zaun, der es ermöglicht, nachmittags und in den Pausen fremde Besucher des Sportparks von unserer Schule fern zu halten. Speziell an Wochenenden hat dies schon zu einer deutlichen Verbesserung der Situation auf dem Schulhof geführt.

 

 Ich freue mich darauf, dass es am Mittwoch wieder losgeht und bin zuversichtlich, dass wir auch weiterhin kooperativ zusammenarbeiten werden. Auch im Namen des Kollegiums wünsche ich allen Beteiligten ein gutes und erfolgreiches Schuljahr 2020/21.

 

  Herzliche Grüße

 F. Bernhard, 7.8.2020

 

 

Anhang: folgende verbindliche Vorgaben haben wir aus dem Schulministerium erhalten:

 

Es ist vorgeschrieben, dass Schülerinnen und Schüler der Realschule sowie alle Besucher und sonstige Mitarbeiter mit Betreten des Schulgeländes immer einen Mund-Nasen-Schutz tragen, auch im Unterricht. Ausnahmen sind sehr selten möglich: Beim Essen und Trinken in der Pause, beim Sportunterricht und in Unterrichtsphasen, in denen ein Mundschutz die Kontrolle des Lernerfolges verhindert (Beispiel: Üben der Aussprache des th im Englischunterricht).  Auch Lehrkräfte müssen im Unterricht Masken tragen, sofern sie den gebotenen Mindestabstand von 1,5 m nicht einhalten können.

 

Ausnahmen der Maskenpflicht sind lediglich aus medizinischen Gründen möglich, d.h., ein Arzt muss schriftlich darlegen, warum das Tragen einer Maske für einen bestimmten Schüler nicht möglich sein soll. Bitte diskutieren Sie nicht mit uns darüber, ob das Tragen der Maske dem Kind zumutbar ist. Diese Vorschrift gilt jetzt nun einmal und ohne ärztliches Attest gibt es keine Chance, die Maskenpflicht zu umgehen. Der Presse war zuletzt zu entnehmen, dass Gesichtsvisiere im Vergleich zu Mund-Nasen-Masken einen schlechteren Schutz bieten, so dass diese nur in Einzelfällen und auf ärztliche Empfehlung zu akzeptieren sind. Wir Schulen haben keinen weiteren Auslegungsspielraum erhalten.

 

Die Vorgaben regeln auch, dass Eltern bzw. Schülerinnen und Schüler dafür verantwortlich sind, Mund-Nase-Bedeckungen zu beschaffen. Gleichwohl verfügen wir im Sekretariat über einen Notfallersatz, wenn jemand seine Maske einmal vergessen hat. Die Regelungen zum Mund-Nase-Schutz sind übrigens zunächst bis zum 31.08.2020 befristet.

 

Zum Umgang mit Vorerkrankungen zitiere ich aus den Veröffentlichungen des Ministeriums:

 

„Schutz von vorerkrankten Schülerinnen und Schülern

 

Grundsätzlich sind Schülerinnen und Schüler verpflichtet, am Präsenzunterricht teilzunehmen. Es gelten die allgemeinen Bestimmungen zur Schul- und Teilnahmepflicht.
Für Schülerinnen und Schüler mit relevanten Vorerkrankungen finden die
Bestimmungen über Erkrankungen (§ 43 Absatz 2 SchulG) mit folgender Maßgabe
Anwendung: Die Eltern entscheiden, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. Die Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt wird empfohlen. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen dies schriftlich mit. Entsprechende Pflichten gelten für volljährige Schülerinnen und Schüler.

 

Die Eltern bzw. die betroffenen volljährigen Schülerinnen und Schüler müssen zumeinen darlegen, dass für die Schülerin oder den Schüler wegen einer Vorerkrankungeine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer
Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Bei begründeten Zweifeln kann
die Schule ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein amtsärztliches Gutachten einholen.

 

Die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen.“

 

 

„Schutz vorerkrankter Angehöriger, die mit Schülerinnen und Schülern in
häuslicher Gemeinschaft leben

 

Sofern eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Großeltern oder Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine relevante Erkrankung, bei der eine Infektion mit SARS-Cov-2 ein besonders hohes gesundheitliches Risiko darstellt, besteht, sind vorrangig Maßnahmen der Infektionsprävention innerhalb der häuslichen Gemeinschaft zum Schutz dieser Angehörigen zu treffen.

 

Die Nichtteilnahme von Schülerinnen und Schülern am Präsenzunterricht kann zum Schutz ihrer Angehörigen nur in eng begrenzten Ausnahmefällen und nur
vorübergehend
in Betracht kommen. Dies setzt voraus, dass ein ärztliches Attest des betreffenden Angehörigen vorgelegt wird, aus dem sich die Corona-relevante
Vorerkrankung ergibt.“

 

Damit wird es insbesondere schwierig, den Schulbesuch mit dem Hinweis auf vorerkrankte Verwandte im gemeinsamen Haushalt zu verweigern. Es müsste vom Arzt ab jetzt zusätzlich dargelegt werden, dass momentan eine außergewöhnliche Gefahrensituation für einen vorerkrankten Angehörigen besteht. Nur dann ist ausnahmsweise ein Aussetzen des Schulbesuchs für maximal 6 Wochen möglich. In dieser Zeit sind zuhause Maßnahmen zu ergreifen, die danach den Schulbesuch wieder möglich machen.

 

Sollte es für Klassen oder einzelne Schülerinnen und Schüler (teilweise) zu Distanzunterricht kommen, sind dessen Inhalte für Klassenarbeiten, zentrale Prüfungen und somit für die Notengebung von Bedeutung. Die Teilnahme am Distanzunterricht und an Prüfungen (Klassenarbeiten in der Schule) ist unabhängig von Vorerkrankungen für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend.

 

Schuljahr 2019/2020


Versorgung mit Arbeitsmaterialien:

Alle KollegenInnen werden ab Dienstag die Arbeitsaufträge bekanntgeben (einige haben dies auch schon getan). Dies erfolgt über Email oder über eine andere Homepage. Bitte einmal am Tag kontrollieren.

Der Name der Homepage lautet:

lehrer-rsd.jimdofree.com
Das Passwort für versteckte Seiten ist das gleiche Passwort, wie die Schülerzugänge an den Schulrechnern (Anfangsbuchstabe groß).


Liebe Eltern,

 

seit zwei Wochen stehen wir alle diesen zuvor ungeahnten Herausforderungen gegenüber, und es beeindruckt mich, mit wie viel Kooperations- und Einsatzbereitschaft Sie, Ihre Kinder und die Lehrkräfte sich einbringen und gewährleisten, das Beste aus dieser schwierigen Situation zu machen. Ich bedanke mich für die auf allen Seiten spürbare Improvisationsbereitschaft, die allen Beteiligten oft viel abverlangt.

 

Wir versorgen Ihre Kinder nun auf digitalen Wegen mit Übungsmaterialien. Sollten Sie den Eindruck gewinnen, dass bestimmte Aufgaben zu viel Zeit Ihrer Kinder binden, geben Sie uns bitte über die Klassenleitungen eine entsprechende Rückmeldung.

 

Natürlich ist es auf Grund der großen Bandbreite so, dass einige Ihrer Kinder mit großen Teilen der Aufträge schneller fertig sind und wiederum andere Kinder etwas länger für die Bearbeitung benötigen. Bitte beachten Sie immer, dass es nicht Ihre Aufgabe als Eltern ist, die von den Lehrkräften gestellten Aufgaben zu korrigieren oder mit Ihrem Kind durchzusprechen. An dieser Stelle möchte ich Sie bitten, dass Sie mit Ruhe und Augenmaß agieren. Gleiches gilt im Übrigen für die Lehrkräfte. Es ist weder von der Landesregierung noch von uns vorgesehen, dass Sie die Aufgaben der Lehrkräfte von nun an übernehmen. Wir würden uns über Ihre Unterstützung freuen, indem Sie lediglich versuchen, darauf zu achten, dass die Kinder die gestellten Aufgaben in einem angemessenen Zeitrahmen bearbeiten.

 

Die 9. Schulmail (siehe Homepage) des MSB stellt klar, dass es sich bei den bis zum Beginn der Osterferien von uns zur Verfügung gestellten Materialien und Aufgaben nicht um Inhalte von Prüfungsrelevanz handeln kann. Gleichwohl sollen Ihre Kinder die ihnen gestellten Aufgaben natürlich in angemessener Zeit bearbeiten. Eine Leistungskontrolle oder Leistungsbewertung ist damit aber nicht verbunden. Sinn unserer Aufgaben ist es, den Unterricht nach Beendigung der derzeitigen Maßnahmen möglichst ohne großen Vorlauf wiederaufnehmen zu können.

 

Ich bedanke mich noch einmal ganz herzlich bei Ihnen, dass Sie diese neue Situation so gut meistern und wünsche Ihnen und Ihrer Familie vor allem viel Gesundheit und starke Nerven für die vor uns liegenden Herausforderungen.

 

Frank Bernhard, 27.03.2020