Projekttag Klettern

An der Realschule Datteln wollen die Schüler der Jahrgangsstufe 6 hoch hinaus

Am Donnerstag der letzten Woche erlebten die Schüler der Jahrgangsstufe 6 an der Städtischen Realschule einen ganz besonderen Projekttag. Im Rahmen eines Workshops zum Klettern konnten sie ihre eigene Körperwahrnehmung und die Verantwortung für sich selbst und ihre Mitschüler verbessern lernen. Begleitet wurden sie dabei von ihren Klassenlehrerinnen Frau Goacher, Frau Schulze Kalthoff und Frau Neumann.

Professionelle Hilfe in Sachen Klettern erhielten die Schülerinnen und Schüler klassenweise von zwei echten Profis. Timur Ergün und Wolfgang Ergün bauten dafür in einem Teil der Dreifachturnhalle einen Kletterparcours auf, der es in sich hatte. An der Himmelsleiter ging es beispielsweise auf schwankenden Sprossen hoch hinauf. Gut, dass dann Mitschüler von unten die Kletterer mit Seil und Sicherungsgurt vor dem Absturz bewahrten. Auf der Slackline war es nicht weniger wackelig. Hier konnte man sich jedoch selbst rechts und links mit beiden Händen absichern. Ganzer Mut war dann gefragt, als sich die Kinder von der Tribüne aus mit einem kühnen Sprung ins Tiefe wagen sollten. Es gehört schon viel Vertrauen dazu, wenn nur eine Person das Seil hält und mit ganzem Körpereinsatz den Sprung sichert. Aber die beiden Profis überließen nichts dem Zufall und steuerten mit viel Sachverstand und Geduld die Aktionen der Schüler.

Vorab war für die jeweils anderen Schüler in dem verbleibenden Teil der Sporthalle ein ebenso aufwändiger wie anspruchsvoller Parcours von Frau Neumann aufgebaut worden, der spielerisch und sportlich die Schüler herausforderte. Hier kam dann wirklich jeder auf seine Kosten.

Diejenigen, die einmal eine kleine Auszeit vom Trubel aus der Halle benötigten, nahmen in einem separaten Raum ein Yoga-Angebot von Frau Schulze Kalthoff in Anspruch.

Nicht unerwähnt bleiben sollte der großartige Einsatz vieler Eltern, die für ein Pausenbuffet Fingerfood in allen erdenklichen Variationen zusammenstellten, aufbauten, versorgten und auch wieder abbauten. Mehr als 20 Meter Buffet auf  der Tribüne machten auf ansprechende Weise Appetit, sich mit leckeren und gesunden Naschereien zu stärken.

Als dann gegen 13.30 Uhr für alle ohne einen einzigen Absturz der Spaß vorbei sein sollte, konnte man ringsherum in erschöpfte, aber glückliche Schülergesichter schauen -  ein deutliches Zeichen für einen gelungenen Vormittag, den man durchaus wiederholen sollte.